Qual der Wahl

06.01.2009 / Studie / admin
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Barry Schwartz – Psychologe und Professor am Swarthmore College in der Nähe von Philadelphia – vertritt die These des »Paradox of Choice«. An sich könnte man denken, dass viele Wahlmöglichkeiten zu größerer Zufriedenheit führen: Jeder kann das für sich Passende aussuchen. Das Gegenteil ist richtig: Viele Wahlmöglichkeiten führen zu Frustration. Der Grund dafür ist, dass man sich immer fragt, ob die anderen Möglichkeiten nicht doch besser sind als die getroffene Wahl. Dies führt sogar dazu, dass Menschen resignieren und keine Wahl treffen, auch wenn das tatsächlich die schlechteste aller Möglichkeiten ist. Mehr dazu im Vortrag von Barry Schwartz bei YouTube. Das ist eine Stunde, die sich lohnt – nicht nur für Konzepter.

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daniel.bochnitschek am 7. Januar 2009 um 11:13

ganz richtig, habe ähnliches gelesen für die BA.
Unsere Wahrnehmung ist eben immer verantwortlich für eine möglichst gute Komplexitätsreduktion. deshalb entwickeln wir Faustregel (heuristiken) um entscheidungen schnell und effizient zu treffen. Bei vielen Angebotsalternativen gibt es folgende einteilung:

total set: alle alternativen
unawareness set: nehmen wir gar nicht erst wahr
awareness set: das was wir wahrnehmen

das awarens set ist dann wieder unterteilt in:
evoked set: präferierte Alternative
inter set: indifferenz zwischen den alternativen
inept set: abgelehnte alternativen

Bei der Wahl eines Autos in kombination mit dem internet als Infomedium nr.1 gehen wir immer davon aus, dass ein konsument aus den total set wählt. das stimmt allerdings nicht. seine sicht ist schon von vorne herein auf das awareness set begrenzt, meist schon auf das evoked set. also kommen 2, max. 3 marken bzw modelle in betracht zwischen denen ein konsument wählt.

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