Einer der Höhepunkte der re:publica 2010 in Berlin fand gleich am ersten Tag statt: Peter Kruse zum Thema "Ist die Nutzung des Internets eine Glaubensfrage?" zeigt eine systemische Perspektive auf die Digitale Revolution. Seine Slides dazu gibt's hier.
Seine 5 kulturrevolutionären Hypothesen:
- Die Schärfe des Disputes pro und contra Internet ist Indikator für die Existenz unzureichend reflektierte Wertedifferenzen.
- Die Veränderung durch das Internet sind systembedingt und daher außer durch Abschaltung des Netzwerkes nicht zu stoppen.
- Die Social Software des Web 2.0 ist ein Angriff auf die etablierten Regeln der Macht und erzwingt ein grundlegendes Umdenken.
- Das Internet führt zur Erhöhung des Selbst-Bewusstseins der Gesellschaft. Eine Re-politisierung jenseits der Parteien ist nur konsequent.
- Die Lawine donnert bereits zu Tal. Überzeugungsarbeit ist nicht notwendig. Und bist Du nicht willig, so brauch ich: Geduld.
Am besten das Video ansehen, der Mann hat echte Guru-Qualitäten. Nicht nur wegen dem Bart.
Und nicht vergessen: "Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end."





























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